HOLLYWOOD COPS [Filmkritik]
Er war mal so etwas wie ein Qualitätsgarant: Harrison Ford, unsterblich als raubeiniger Charterpilot Han Solo im "Krieg der Sterne", als Draufgänger Indiana Jones und als Replikantenjäger Rick Deckard in "Blade Runner". Doch spätestens seit Filmen wie "Die Stunde der Patrioten" mischt sich regelmäßig auch deutliches Mittelmaß in die umfangreiche Filmographie des 61-Jährigen. Sein neuester Streich "Hollywood Cops"" (Regie: Ron Shelton, "Weiße Jungs bringen´s nicht") fügt sich da prima ein.
Es geht um einen Mord: Vier hoffnungsvolle Nachwuchsrapper wurden erschossen, weil sie vorzeitig aus einem hochdotierten Plattenvertrag aussteigen wollten. Joe Gavilan (Harrison Ford) und sein junger Kollege K. C. Calden (Josh Hartnett, "Pearl Harbor") vom Morddezernat Hollywood jagen den mächtigen Plattenboss quer durch Los Angeles - und müssen nebenher ihre zahlreichen Hobbys und Nebengeschäfte am Laufen halten. So klingeln die Handys im Minuten-Takt, die Helden verticken sogar am Mordschauplatz munter Immobilien. Mit zunehmender Laufzeit wird der Slalom zwischen Hamburgerhütten und Leichenschauhäusern, Verhören, Schauspielproben, esoterischen Yogakursen und himmelschreienden Verfolgungsjagden immer absurder.
An Ford selbst liegt´s nicht, dass dieses flache Buddy-Movie nicht so recht aus dem Quark kommt. Die Rolle als saucooler Cop schüttelt sich der Hollywood-Altstar lässig aus dem Ärmel, bringt sein unvergleichliches Augenzucken und hat damit schon gewonnen. Auch Josh Hartnett spielt tapfer gegen die verworrene und seltsam überladene Rahmenhandlung dieser farblosen 08/15-Actionklamotte an. Zumindest der Humorgehalt der "Hollywood Cops" ist jedoch überraschend hoch und hält die Zuschauer 116 Minuten lang einigermaßen bei Laune. Dass das unterm Strich dennoch alles nicht viel hermacht, hat wohl auch Harrison Ford gemerkt, der derzeit am vierten Teil der "Indiana Jones"-Saga bastelt. Und der wird hoffentlich wieder ein Treffer.
Es geht um einen Mord: Vier hoffnungsvolle Nachwuchsrapper wurden erschossen, weil sie vorzeitig aus einem hochdotierten Plattenvertrag aussteigen wollten. Joe Gavilan (Harrison Ford) und sein junger Kollege K. C. Calden (Josh Hartnett, "Pearl Harbor") vom Morddezernat Hollywood jagen den mächtigen Plattenboss quer durch Los Angeles - und müssen nebenher ihre zahlreichen Hobbys und Nebengeschäfte am Laufen halten. So klingeln die Handys im Minuten-Takt, die Helden verticken sogar am Mordschauplatz munter Immobilien. Mit zunehmender Laufzeit wird der Slalom zwischen Hamburgerhütten und Leichenschauhäusern, Verhören, Schauspielproben, esoterischen Yogakursen und himmelschreienden Verfolgungsjagden immer absurder.
An Ford selbst liegt´s nicht, dass dieses flache Buddy-Movie nicht so recht aus dem Quark kommt. Die Rolle als saucooler Cop schüttelt sich der Hollywood-Altstar lässig aus dem Ärmel, bringt sein unvergleichliches Augenzucken und hat damit schon gewonnen. Auch Josh Hartnett spielt tapfer gegen die verworrene und seltsam überladene Rahmenhandlung dieser farblosen 08/15-Actionklamotte an. Zumindest der Humorgehalt der "Hollywood Cops" ist jedoch überraschend hoch und hält die Zuschauer 116 Minuten lang einigermaßen bei Laune. Dass das unterm Strich dennoch alles nicht viel hermacht, hat wohl auch Harrison Ford gemerkt, der derzeit am vierten Teil der "Indiana Jones"-Saga bastelt. Und der wird hoffentlich wieder ein Treffer.
FILMKRITIK (KINO) im vampster-Archiv
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Um hier mal ein Zitat von meinem alten Geschichtelehrer zweckzuentfremden: Heavy Metal ist Quellenarbeit!